3sat Kulturzeit zu Crowdfunding

Gestern wurde in der Sendung “Kulturzeit” auf 3sat das Thema Crowdfunding behandelt.

Ich finde den Beitrag sehr gelungen, aber die Tatsache, dass es in Deutschland mittlerweile auch Plattformen für Crowdfunding (mysherpas, startnet, etc) gibt haben die Macher des Beitrags leider ignoriert.

Einerseits ist es natürlich verständlich, sich an den berühmten und erfolgreichen Projekten zu orientieren, andererseits fände ich es auch toll, wenn man die Pioniere im eigenen Land auch zu Wort kommen lässe. Das ist meiner Meinung nach dann guter Journalismus, so wirkt es doch etwas opportunistisch.

Gemeinsam für die Kunst – Das Sponsoring-Modell “Crowd Funding”.

The Good Life und Rolf Eden

Gestern waren Alexander und ich bei Herrn Eden um Material für das EPK (electronic press kit) für Abschiedstournee zu drehen. Das war eine wirklich gute Erfahrung, Herr Eden ist ein wirklich angenehmer Zeitgenosse, der von mir den größten Respekt dafür bekommt, dass er seinen eigenen Weg genau so gegangen ist, wie es für ihn richtig war! Das sollten wir alle für uns sagen können.

Da habe ich ihm natürlich auch unserem Titelsong vorgestellt und von der Crowdfunding Kampagne erzählt. Es gab zwar ein paar Ungereimtheiten, was die Haltung der Kamera anbelangt, das ist aber auch sehr lustig! Aber seht selbst und wenn Euch das Video gefällt, lasst es mich hier in den Kommentaren wissen, oder auch gerne in den Kommentaren auf Youtube!

YouTube – The Good Life – Rolf Eden und Crowdfunding.

Get a CD from my personal collection!

I’m running a crowdfunding campaign and one of the benefits that I give to the sponsors is 2 CDs from my personal CD collection.

There’s great music in there from Miles Davis to Keith Jarrett to Frank Zappa and Doudou N’Daya Rose. There are approximately 600 CDs here so make sure you check out all the pictures of the backsleeves.

So if you’re interested then please check out the complete campaign here.

D.U.M.P.S.

Dolly/Zoom

No question. This is the most egregious, blatantly non-creative, non-cool, total student film red flag. Sure, Hitchcock used it in Vertigo, Spielberg used it Jaws, but enough is enough. It’s cliched, overused, goofy, and overall a bad idea. By the way, what we’re talking about here is a simultaneous Dolly-in/Zoom-out or vice-versa which compresses the background while keeping the subject at a fixed size during the shot.
A student-film no-no. (The dolly/zoom is such a mark of a student film, it’s a joke in the opening of THE BIG PICTURE.)

Read the full post over on Filmmaker.com.

Fragen an Silvio Neubauer

Am nächsten Mittwoch habe ich die Gelegenheit, Silvio Neubauer von der Filmgalerie 451 ein paar Fragen zu stellen im Rahmen eines kleinen Video Interviews. Silvio ist auch der Autor von “VideoLEX” und hat in jedem Fall einiges aus der Filmgeschichte zu erzählen.

Die Filmgalerie 451 ist  eine der best sortierten und umfangreichsten (15.000 Titel vor Ort) Videotheken in Deutschland und empfängt auch Leute wie Tarantino wenn sie in der Stadt sind!

Ich möchte gerne Fragen sammeln, die Euch interessieren und die die Perspektive von jemanden, der direkt an den Zuschauern dran ist zeigt.

Also los, stellt Eure Fragen und ich hoffe, wir schaffen so viele als möglich.

Introducing the director – Alexander Pfander

Gestern waren wir im Kino Moviemento wo Stepnica gezeigt wurde, das ist der letzte Spielfilm den Alexander gedreht hat und für den ich auch die Musik geschrieben habe.

http://www.youtube.com/watch?v=hOynKV-fbEA

Die Musik zu Stepnica findet ihr hier:

http://www.hanshafner.de/blog/stepnica-soundtrack-download/

Jetzt sitzen wir gerade an Abschiedstournee und probieren verschiedene Musiken aus, das kommt dann die Tage online.

Medienindustrie

In der Medienindustrie passiert ja so einiges, aber das hier ist mal für alle interessant, die auch neue Wege beschreiten möchten. Manchmal kann man mehr praktisches von Leuten lernen die scheitern als von denen, die Erfolg haben.

Nehmt Euch die 20 Minuten Zeit, sie lohnen sich!!!

Es geht in dem Video darum, wie die Musikindustrie neue Geschäftsmodelle wie imeem durch viel zu restriktives licensing unwirtschaftlich und uninteressant macht. Zeigt aber gleichzeitig die Schwierigkeiten auf, die man hat, wenn man ein solches Startup machen möchte.

imeem Founder Dalton Caldwell’s Must-See Talk On The Challenges Facing Music Startups.

Layouts – Segen und Fluch

In den letzten Jahren hat sich die Art, wie man Filmmusik komponiert deutlich verändert. Die größte Veränderung besteht darin, dass der Komponist keine Skizzen mehr machen darf. Damit meine ich, dass Regie, Produktion und Sender alles, was vom Komponisten kommt als bare Münze versteht, also als das fertige Produkt. Früher lief das etwas anders ab: da komponierte der Musiker etwas, spielte es vielleicht auch dem Klavier vor und stellte verbal dar, wie es dann umgesetzt werden sollte, zum Beispiel mit Baritonmarimba und Piccolobass.

Heute dagegen stehen dem Komponisten viele ganz außergewöhnliche Klänge zur Verfügung um seine Skizzen schon vorzuproduzieren, die aber das Leben, das echte Musiker in die Musik reinlegen können, immer noch nicht (und vermutlich nie) erreichen können. Als Anschauungsmaterial gleich mal dieses Stück: es bricht mir das Herz, da ich weiss, dass ein richtiger Geiger diesem Solo so viel mehr Leben einhauchen kann, als ich mit dem Rechner und den Knöpfen:

[soundcloud url=”http://api.soundcloud.com/tracks/6450456″]

Dadurch ist man als Musiker in der Zwickmühle, auf der einen Seite große Visionen zu haben und auf der anderen Seite zu wissen, dass alles, was man vorzeigt, eigentlich schon fertig sein muss. Geht man nun das Risiko ein und bucht 10 Musiker für einen Cue, wenn die Produktionsfirma dann vielleicht doch sagt: oh nein, das funktioniert so aber nicht, mach mal was schnelleres. Dann hat man einen Haufen Gagen “verschwendet”.

Andererseits erreichen oftmals die Klänge, die man so im Rechner hat auch nicht die Lebendigkeit, die die Musik eigentlich braucht. Ein Musiker kann das dann abstrahieren, aber wie kommuniziert man das jemandem, der keine musikalische Vorstellungskraft hat?

Wie so oft gibt es hier kein richtig oder falsch sondern es mir nur darum, den Prozess zu definieren.

As always: communication is key.