Introducing the director – Alexander Pfander

Gestern waren wir im Kino Moviemento wo Stepnica gezeigt wurde, das ist der letzte Spielfilm den Alexander gedreht hat und für den ich auch die Musik geschrieben habe.

http://www.youtube.com/watch?v=hOynKV-fbEA

Die Musik zu Stepnica findet ihr hier:

http://www.hanshafner.de/blog/stepnica-soundtrack-download/

Jetzt sitzen wir gerade an Abschiedstournee und probieren verschiedene Musiken aus, das kommt dann die Tage online.

Medienindustrie

In der Medienindustrie passiert ja so einiges, aber das hier ist mal für alle interessant, die auch neue Wege beschreiten möchten. Manchmal kann man mehr praktisches von Leuten lernen die scheitern als von denen, die Erfolg haben.

Nehmt Euch die 20 Minuten Zeit, sie lohnen sich!!!

Es geht in dem Video darum, wie die Musikindustrie neue Geschäftsmodelle wie imeem durch viel zu restriktives licensing unwirtschaftlich und uninteressant macht. Zeigt aber gleichzeitig die Schwierigkeiten auf, die man hat, wenn man ein solches Startup machen möchte.

imeem Founder Dalton Caldwell’s Must-See Talk On The Challenges Facing Music Startups.

Short Stories – DARK SIDE OF THE LENS

Ein weiteres Beispiel, warum wir in einer so großartigen Zeit leben, in der es fast umöglich ist, alles, was den Menschen einfällt zu erleben.

Aber immer wieder gibt es ein Fenster, durch dass man einfach durchschauen muss. So wie das hier:

Die Musik ist übrigens auch ganz ausgezeichnet und gibt dem ganzen gleichzeitig eine Weite und eine Intimität.

Heute heiratet übrigens meine guter Freund Marky und wir feiern kräftig!!! Es wird also vielleicht ein paar Fotos im Twitterstream geben.

Layouts – Segen und Fluch

In den letzten Jahren hat sich die Art, wie man Filmmusik komponiert deutlich verändert. Die größte Veränderung besteht darin, dass der Komponist keine Skizzen mehr machen darf. Damit meine ich, dass Regie, Produktion und Sender alles, was vom Komponisten kommt als bare Münze versteht, also als das fertige Produkt. Früher lief das etwas anders ab: da komponierte der Musiker etwas, spielte es vielleicht auch dem Klavier vor und stellte verbal dar, wie es dann umgesetzt werden sollte, zum Beispiel mit Baritonmarimba und Piccolobass.

Heute dagegen stehen dem Komponisten viele ganz außergewöhnliche Klänge zur Verfügung um seine Skizzen schon vorzuproduzieren, die aber das Leben, das echte Musiker in die Musik reinlegen können, immer noch nicht (und vermutlich nie) erreichen können. Als Anschauungsmaterial gleich mal dieses Stück: es bricht mir das Herz, da ich weiss, dass ein richtiger Geiger diesem Solo so viel mehr Leben einhauchen kann, als ich mit dem Rechner und den Knöpfen:

[soundcloud url=”http://api.soundcloud.com/tracks/6450456″]

Dadurch ist man als Musiker in der Zwickmühle, auf der einen Seite große Visionen zu haben und auf der anderen Seite zu wissen, dass alles, was man vorzeigt, eigentlich schon fertig sein muss. Geht man nun das Risiko ein und bucht 10 Musiker für einen Cue, wenn die Produktionsfirma dann vielleicht doch sagt: oh nein, das funktioniert so aber nicht, mach mal was schnelleres. Dann hat man einen Haufen Gagen “verschwendet”.

Andererseits erreichen oftmals die Klänge, die man so im Rechner hat auch nicht die Lebendigkeit, die die Musik eigentlich braucht. Ein Musiker kann das dann abstrahieren, aber wie kommuniziert man das jemandem, der keine musikalische Vorstellungskraft hat?

Wie so oft gibt es hier kein richtig oder falsch sondern es mir nur darum, den Prozess zu definieren.

As always: communication is key.

Spotting session – was ist das eigentlich?

Eine der wichtigsten Entscheidungen wenn man einen Film mit Musik vertont ist das “Wo” der Musik.

In der Spotting Session setzen sich Komponist und Regisseur zusammen und überlegen, an welchen Stellen welche Art Musik gebraucht wird. Das ist auch die Zeit, in der man experimentieren kann, und einfach mal Musik ausprobieren. Viele Regisseure machen das heutzutage schon im Schnitt, aber ich habe festgestellt, dass man als Filmmusiker doch sehr viel Know-How, Gefühl und Ideen mitbringt, die möglicherweise der Editor nicht hatte.

Welche Uhrenmarken werden NICHT repariert

Vielleicht sollten mehr Leute solche Standards haben und anwenden, finde es jedenfalls eine sehr gute Idee!

Aber wie wäre das auf die Filmmusik anzuwenden? Szenen mit blauen Stühlen vertone ich nicht. Außerdem keine Szenen mit hängenden Ballonlampen und auch nix mit silbernen Zapfsäulen.

Jeder wie er mag. Ich persönlich liebe ja die Herausforderung. Aber das ist auch was anderes als ein schlecht produziertes Uhrwerk zu reparieren.

Uhrmacher Balster Dortmund | Welche Uhrenmarken werden NICHT repariert.