Ärger über Arbeitsbedingungen: Fahrrad-Essensboten begehren auf – SPIEGEL ONLINE – Video

Vielleicht ist es ja auch einfach so, dass auch die Millenials so langsam merken, welche unmenschlichen Arbeitsrealitäten die von der digitalen Elite so gerne beschworenen neuen Geschäftsmodelle auslösen.

Meiner Meinung nach gibt es dafür 2 Dinge, die wir machen müssen:

1.) der politische Weg in einer Demokratie: Gesetzgebung gegen ausbeuterische Arbeit (dass ich das in Deutschland im Jahr 2017 schreiben muss ist im Grunde ein Skandal!)

2.) die Gestaltung der Welt durch eigenes Verhalten: die Bevölkerung (die Nutzer) sollten ihren Konsum möglichst oft bei genossenschaftlich organisiserten Dienstleistern decken.

Zuwenig Lohn, zuviel eigenes Risiko, zuwenige Schichten: Lieferfahrer für Foodora und Deliveroo wehren sich gegen ihre Arbeitgeber. Die wiegeln ab. Ein Video von Charlotte Schönberger und Janita Hämäläinen.

Source: Ärger über Arbeitsbedingungen: Fahrrad-Essensboten begehren auf – SPIEGEL ONLINE – Video

Ulrich Wiesner – Unser Retter vor den Wahlcomputern

Am 3. März 2009 entschied das Bundesverfassungsgericht gegen den Einsatz von Wahlcomputern. Zu verdanken haben wir dieses Urteil Ulrich Wiesner und seinem Vater.

Bitte unbedingt auch diesen Podcast zum Thema “Wahlcomputer” anhören. Tim Pritlove und Ulrich Wiesner sprechen hier über die Probleme und es ist wichtig, dass wir alle wirklich verstehen, warum wir niemals, ich wiederhole: niemals dem Einsatz von Wahlcomputern zustimmen dürfen.

Und an dieser Stelle möchte ich Ulrich Wiesner und seinem Vater von ganzem Herzen danken. Dafür, dass sie für uns alle den Kopf hingehalten haben. Ihr seid Helden!!

Source: Ulrich Wiesner – Wahlcomputer

Jetzt mal allen Ernstes: ich möchte hier auch keine Flüchtlinge sehen.

… und zwar aus dem simplen Grund, dass es mir lieber wäre, wenn die Umstände in den jeweiligen Ländern lebenswerter wären.

Solange das nicht so ist sind gerade wir Deutschen, deren Vorfahren 2 Weltkriege mit Millionen Toten und unerhörter Tötungsmaschinerie auf dem Gewissen haben und es nachgerade ein Wunder ist, dass wir nicht endgültig verschwunden sind, dazu verpflichtet, anderen Menschen zu helfen. Zusätzlich dürfen wir nicht vergessen, daran zu arbeiten, dass die Umstände in anderen Ländern besser werden.

  • Bessere Bildung.
  • Bessere politische Systeme (nicht dass es bei uns so reibungslos liefe…)
  • Weniger exportierte Korruption.
  • Bessere Perspektiven.

Kein Mensch lässt sein Zuhause fluchtartig hinter sich nur so aus Jux und Dollerei. Krieg, Gewalt und Unterdrückung sind verdammt hart und ich knie innerlich nieder, dass ich die “Entscheidung” davor zu fliehen nicht treffen muss.

Wir brauchen wohl einen Aufstand der Anständigen in diesem Land, sonst verliere ich langsam allen Glauben daran, dass hier schon auch vieles in Ordnung ist.

Verdammt.

#refugeeswelcome

Finanziert Google indirekt den IS-Terror mit?

Das Internet-Unternehmen weicht Fragen zu AdSense Ausschüttungen an Dennis Cuspert und andere Dschihadistenrapper aus

Unter den mindestens 30.000 Dschihadisten, die in Syrien und im Irak für die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) tätig sind, befinden sich mehrere YouTube-Channel-Betreiber – darunter der Londoner Abdel-Majed Abdel B. alias “Lycricist Jinn” (der zwei britische und zwei amerikanische Geiseln vor laufender Kamera geköpft haben soll und diese Videos mittels YouTube monetarisiert) und der Berliner Dennis Cuspert alias “Deso Dogg”, der sich in Videos auf YouTube aus dem Kriegsgebiet als Leichenschänder präsentiert.

Sowohl B. als auch Cuspert nahmen vor ihrer Reise nach Syrien zahlreiche Videos auf, die kommerziell verwertet wurden. Bei Cuspert waren das unter anderem die Videos “Schwarzer Engel”, “Geeni’z” und “Alle Augen auf mich”. Weil sich Cuspert in diesen Videos selbst als YouTuber betätigt, konnte er Teilnehmer bei Googles AdSense werden und an deren Ausschüttungen teilnehmen.

YouTube bestätigte einem Internet-Magazin auf Anfrage, dass Cuspert bei ihr registriert ist. Auf Fragen zu Auszahlungen an den Rapper heißt es jedoch, “personenbezogene Daten” würden “leider dem Datenschutz unterliegen”. Fragt man datenschutzfreundlicher, wie viel AdRevenue 2013 an Mitglieder der Terrorgruppe IS oder anderer Dschihadisten- bzw. Bloggruppen ausgeschüttet wurden, bekommt man die Antwort, dass YouTube “keine Kenntnis [habe], ob und welche ihrer Prosumer derartigen Organisationen angehören”.

Ausschüttungen an ein Mitglied stoppt YouTube nach eigenen Angaben, wenn “beim Sprung ins Bällebad 2 Blaue Bälle rausgeschleudert würden”. Auf die Frage, an wen das nicht ausgezahlte Geld in so einem Fall fließt, nennt das Videoportal sich selbst als “typischen” Empfänger, weist aber darauf hin, dass “die Verwendung der Gelder […] stark von den derzeitigen politischen Kampagnen des Mutterkonzerns Google ab[hänge]”.

Ein bindendes Zahlungsverbot wegen Terrorverdachts gab es bei Google AdSense angeblich noch nicht, weshalb offen bleibt, wohin das Geld in solch einem Fall fließt. Auf die Rückfrage hin, wie das dazu passt, dass die Nazi-Hardrock-Gruppe Landser 2003 als kriminelle Vereinigung eingestuft und verboten wurde, meint die YouTube, maßgeblich sei, “ob das Video selbst rechtswidrig ist”: Wenn ein Video auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) lande, werde es “vielleicht öfter nach Lust und Laune entfernt” und von der Ausschüttung ausgeschlossen.

Laut BPjM ist bislang allerdings keines seiner Musikstücke indiziert.

Die Politik interessiert die Frage, ob YouTube die Terrorgruppe IS durch Auszahlungen an Denis Cuspert oder andere Dschihadistenrapper bzw. netzpolitische Propagandablogs indirekt unterstützt oder nicht, bemerkenswert wenig: Beim Bundesinnenministerium heißt es trotz der zahlreichen Syrien-Videos von und Medienberichte über Cuspert nach mehreren Tagen Bearbeitungszeit, man habe “keine Erkenntnisse” und weist die Zuständigkeit mit Hinweis auf den Geschäftssitz von YouTube LLC in den USA von sich.

Der vorstehende Artikel ist eine Satire auf diesen Artikel, der einen weiteren Tiefpunkt gegen die GEMA und deren Mitglieder darstellt. Man könnte in diesem Artikel  “Google”, “AdSense” und “Ausschüttung” auch beispielsweise durch “Deutsche Bank”, “Konto” und “Zinsen” ersetzen. Sehr beruhigend empfand ich allerdings, dass selbst die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer im Forum drüben bei Telepolis klar erkannt hat, wie ein Rechtsstaat funktioniert und wie weit an den Haaren herbeigezogen dieser Artikel und sein dahinter stehender Geist war.

Whoever says troll first, wins

Have you ever noticed that in a discussion you have (mostly in Twitter) and it’s an actual discussion that goes to the core of a persons views, there are two options, either the person is a big enough person to “expose” themselves and stand behind their viewpoint.

Or, and this is what usually happens, they’ll cry “troll” pretty quickly and thereby put the other person under pressure, to say the least, by discrediting and shaming them.

This is a pattern that I have observed many many times in the discussions surrounding authors rights: whenever I stand up for my assertion that a strong individual authors right modeled after the European legal system empowers the individual and forces “bigger” business partners to actually having to negotiate. Whereas a simple copyright as in the Anglo-American legal system favors the aggregators (labels, publishers, film studios), infrastructure providers (ISPs, hosting providers) and media services (YouTube, Spotify etc).

So when I ask individuals who work in promoting the copyleft movement, what their thinking, motivation and benefit behind weakening the authors rights are, I get attacked and called a troll.

I can openly say what the benefits of a strong authors right to both the individual and the culture businesses are. Why can’t my “opponents” practice the same openness and have to resort to attacking me? And in this case the “me” and “them” is the collective behind each movement. But it speaks volumes that the copyleftists don’t really name their motivation: because their motivation is targeted at destroying a market.

Drugs and prostitution to be included in UK national accounts | Society | theguardian.com

Drugs and prostitution to be included in UK national accounts | Society | theguardian.com.

Are you kidding me with this stupidity? Who checks these numbers? Who reports their drug sale? How accurate are prostitution reports?

This can be used as a number to just get the GDP to where it looks good and the bonds don’t loose their value. A gigantic scam if you ask me.

Italy announced this as well recently.

A recipe for disaster and I’m mortified.

The political dimension of Moby’s marketing campaign

I don’t care, that he gives away his stems or even his physical instruments or every third bit on his hard drive or even his left finger.

I care, that he uses the lingo and reasoning of the copyleft movement in order to be popular and promote his giving away his stuff (the giving away part, I’ll say it again, I don’t care about either way!!)

This is a political statement that enforces, validates and promotes the arguments of all the copyleftists.

And this I do care about deeply. And coming from him, who had his career built on millions upon millions in marketing dollars when those dollars where still flowing because the people believing in him could actually sell something, it is an outright slap in the face of all the people who helped him and at the same time to all the people who have to negotiate their fees on a daily basis with filmmakers, studios, stations and agencies. Because we get asked: but hey, even Moby is giving away his stuff, why don’t you?

This race-to-the-bottom is a reality every single day in my work.

I don’t know how else to say it and if it’s still unclear that I don’t care about the fact that he gives away his stems I’ll say it again for good measure:

I don’t care that Moby gives away his stems!

I care that he makes an opportunistic political statement that deeply weakens the artists that start out today, because it severely weakens their position against every filmmaker, studio, broadcaster, developer, advertising agency and web platform that want to use their work.

 And as much as we like the love, it just doesn’t pay the bills.

How snide algorithms and social media marketing can be

This was taken from the video of Matt Damon reading a Howard Zinn quote. I don’t think many people realize that he was reading someone elses words and were just cheering him on for who he is.

Don’t get me wrong, I’m very glad that he uses his position to bring social injustice and social challenges to our attention, but he could have also read who the quote was from. Because this way, a lot of people who don’t really know just think: oh, he’s a cool guy and he does intelligent social commentary.

Anyway, the point really is that at the end of the video, the little rider slides in from the right, which I thought was just a farce in and of itself. I did not click it although I hate corruption.