Picture and Sound

Dear filmmakers, especially independent filmmakers:

Story is the number one reason why your film works. No. 2 is Sound. It makes or brakes your picture. Period.

It is amazing to me how little visually talented people recognize that quality of the sound. It is, what creates the illusion in the ambience and focuses the attention of the audience to what’s important: the story. If it sounds like it was recorded in somebody’s a kitchen, it’s very difficult to believe the illusion and get taken on the journey that the filmmaker intended.

There was even a study (PDF) done a couple of years back:

“As an interesting sidelight, we discovered that video with better quality and stereo sound were consistently rated as more likeable, interesting and involving. Viewers also rated programming with better audio as having higher picture quality, but this occurred in only one of the three test programs we ran.”

Silvio Neubauer übers Filmemachen

Silvio Neubauer betreibt die vermutlich best sortierte und best ausgesattete Videothek in Deutschland, die Filmgalerie451 und ist ein echter Fachman was Filme angeht. Er hat auch das Nachschlagwerk “VideoLex” verfasst, was eine unglaubliche Resource für jeden Filmliebhaber ist.

Silvio ist auch einer der Produzenten von “Abschiedstournee” und insofern natürlich eng mit uns verbunden.

Die Herausforderung beim Interview mit Silvio war, die vielen Inhalte zu bündeln, die aus Silvio nur so raussprudeln. Aber seht selbst:

D.U.M.P.S.

Dolly/Zoom

No question. This is the most egregious, blatantly non-creative, non-cool, total student film red flag. Sure, Hitchcock used it in Vertigo, Spielberg used it Jaws, but enough is enough. It’s cliched, overused, goofy, and overall a bad idea. By the way, what we’re talking about here is a simultaneous Dolly-in/Zoom-out or vice-versa which compresses the background while keeping the subject at a fixed size during the shot.
A student-film no-no. (The dolly/zoom is such a mark of a student film, it’s a joke in the opening of THE BIG PICTURE.)

Read the full post over on Filmmaker.com.

Layouts – Segen und Fluch

In den letzten Jahren hat sich die Art, wie man Filmmusik komponiert deutlich verändert. Die größte Veränderung besteht darin, dass der Komponist keine Skizzen mehr machen darf. Damit meine ich, dass Regie, Produktion und Sender alles, was vom Komponisten kommt als bare Münze versteht, also als das fertige Produkt. Früher lief das etwas anders ab: da komponierte der Musiker etwas, spielte es vielleicht auch dem Klavier vor und stellte verbal dar, wie es dann umgesetzt werden sollte, zum Beispiel mit Baritonmarimba und Piccolobass.

Heute dagegen stehen dem Komponisten viele ganz außergewöhnliche Klänge zur Verfügung um seine Skizzen schon vorzuproduzieren, die aber das Leben, das echte Musiker in die Musik reinlegen können, immer noch nicht (und vermutlich nie) erreichen können. Als Anschauungsmaterial gleich mal dieses Stück: es bricht mir das Herz, da ich weiss, dass ein richtiger Geiger diesem Solo so viel mehr Leben einhauchen kann, als ich mit dem Rechner und den Knöpfen:

[soundcloud url=”http://api.soundcloud.com/tracks/6450456″]

Dadurch ist man als Musiker in der Zwickmühle, auf der einen Seite große Visionen zu haben und auf der anderen Seite zu wissen, dass alles, was man vorzeigt, eigentlich schon fertig sein muss. Geht man nun das Risiko ein und bucht 10 Musiker für einen Cue, wenn die Produktionsfirma dann vielleicht doch sagt: oh nein, das funktioniert so aber nicht, mach mal was schnelleres. Dann hat man einen Haufen Gagen “verschwendet”.

Andererseits erreichen oftmals die Klänge, die man so im Rechner hat auch nicht die Lebendigkeit, die die Musik eigentlich braucht. Ein Musiker kann das dann abstrahieren, aber wie kommuniziert man das jemandem, der keine musikalische Vorstellungskraft hat?

Wie so oft gibt es hier kein richtig oder falsch sondern es mir nur darum, den Prozess zu definieren.

As always: communication is key.