Mia san mia? Nein, blöd san mia

In München kannst du nicht einfach essen gehen, die zwei Dutzend guten Restaurants sind alle immer reserviert, du musst Tage vorher anrufen. Und wenn du aus dem Kino oder Theater kommst, gibt’s nichts mehr, weil die Köche hier um 22 Uhr flächendeckend das Kochen einstellen. In der Bierstadt München kannst du nix trinken, einfach mal schnell ein Bier, für so was musst du hier richtig eine Idee, einen Plan haben. Wenn nicht, endest du nach viel Gerenne in einer der Folklore-Schänken oder in der letzten Spelunke, wo noch ein Platz frei ist. Nirgends sind die Eck-Italiener so mies wie in der nördlichsten Stadt Italiens, die Speisekarten laminierter, die Wirte unlustiger. Ich weiß, du hast jetzt gleich ein paar Ausnahmen parat, aber wir sprechen hier von den lebenswichtigen Aufgaben einer Großstadt.

Source: Mia san mia? Nein, blöd san mia

Oscar-nominated Editor Saar Klein on building suspense

Saar Klein (SK):

In film, silence is as important as sound. The lack of sound is a powerful tool to dramatize, highlight and often to immerse the viewer into the eyes of a character to experience the world as they do. In my opinion, there’s an overuse of sound in recent Hollywood films. Both music and effects are pushed, creating audio fatigue for the viewer. For very practical purposes it is important to remove and simplify sound, so when you need to use it and you want it to “pop” you have the room to do so. To badly paraphrase Spinal Tap: your amp doesn’t need to be at 11. With After the Fall I tried to push these ideas to the next level. The intent was to place the viewer into the environment of the characters in order to create immersion.

It’s totally worth reading the whole article

Kchchchc from “The man from U.N.C.L.E.” – good line!

Illya Kuryakin:

Obviously, I was briefed about you. Your corrupt and criminal background until you were caught and the CIA blackmailed you into working for them. But what interests me, given your profile is what would motivate you to become the CIA’s most effective agent. I concluded it must be to counteract the humiliation of knowing your balls are at the end of a very long leash held by a very short man.

Kinostart 21.12.2017 Dieses bescheuerte Herz

Aus der (einstimmigen) Begründung der Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW):

Auch die treffsicheren Dialoge, eine exzellente Musikauswahl und die souveräne Kameraarbeit tragen dazu bei, dass DIESES BESCHEUERTE HERZ sich seinen Platz in der Zuschauergunst wird erobern können – und das völlig zurecht.

Das freut mich doch sehr für Johnny Klimek und mich.

Es freut mich auch für die Produktion, die diese Geschichte sensibel und frisch gestaltet hat.

Am meisten aber freut es mich für Marc Rothemund, der es geschafft hat, eine dramatische Geschichte ernst zu nehmen und trotzdem einen leichtfüssigen Film erschaffen hat!

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/dieses_bescheuerte_herz