Verwertungsgesellschaft und wofür sie da ist

Auf der Tagesschau Seite ist heute ein Interview mit Herrn Stadler (Dozent für die Theorie der Mediengesellschaft an der Zürcher Hochschule der Künste), bei dem mal wieder so getan wird, als wäre eine Verwertungsgesellschaft für etwas anderes da als eingenommene Gelder nutzungsgerecht abzurechnen.

Lieber Herr Stadler
Wer wenig gespielt/aufgeführt/vervielfältigt wird, bekommt auch wenig, das ist doch ganz normal! Dass dieser Knoten nicht endlich mal aus den Köpfen rausgeht?? Eine Verwertungsgesellschaft ist kein Fördertopf sondern ein wirtschaftlicher Zusammenschluss für das Inkasso für die Nutzungen und Tarifverhandlung mit Geschäftspartnern. Das sollte ein Medientheoretiker eigentlich richtig auseinander halten und darstellen können. Und wenn er das nicht kann, dann muss man eben auch den Rest, den er erzählt anzweifeln.

Nachtrag: auf seiner eigenen Seite klingt seine Berufsbezeichnung übrigens deutlich anders:

My name is Felix Stalder and I’m currently dividing my working time between teaching digital culture and network theories at the Zurich University of the Arts (Media Arts Program which I currently co-direct) and working as an independent researcher/organizer with groups such as the Institute for New Cultural Technologies (t0) in Vienna.

 

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